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Baufinanzierung

Wie viel Haus passt wirklich zu deinem Budget?

Warum nicht der Kaufpreis entscheidet, sondern die echte Monatsbelastung inklusive Zinsen, Nebenkosten und Rücklagen.

Wie viel Haus passt wirklich zu deinem Budget? - Bild 1
Der Kaufpreis einer Immobilie wirkt oft wie die wichtigste Zahl. In der Praxis entscheidet aber die monatliche Belastung. Sie zeigt, ob du die Immobilie dauerhaft bezahlen kannst, ohne jeden Monat unter Druck zu geraten.

Zur echten Monatsbelastung gehören nicht nur Zins und Tilgung. Dazu kommen Grundsteuer, Versicherungen, Hausgeld, Energie, kleinere Reparaturen und Rücklagen für größere Arbeiten. Bei einem Haus solltest du regelmäßig Geld für Dach, Heizung, Fenster oder Fassade zurücklegen. Bei einer Wohnung steckt ein Teil davon im Hausgeld, aber Sonderumlagen können trotzdem kommen.

Ein häufiger Richtwert lautet: Die Wohnkosten sollten nicht zu viel vom Nettoeinkommen verschlingen. Eine starre Grenze passt aber nicht zu jedem Haushalt. Wer ein sehr hohes Einkommen hat, kann prozentual mehr tragen. Wer Kinder, variable Einnahmen oder hohe Lebenshaltungskosten hat, braucht mehr Puffer.

Auch Kaufnebenkosten sind wichtig. Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und eventuell Makler müssen meist zusätzlich zum Kaufpreis bezahlt werden. Wenn diese Kosten komplett aus Eigenkapital kommen, bleibt die Finanzierung stabiler.

Rechne außerdem mit Stress-Szenarien. Was passiert, wenn ein Einkommen wegfällt, die Heizung kaputtgeht oder die Anschlussfinanzierung teurer wird? Eine Immobilie sollte nicht nur im besten Monat bezahlbar sein, sondern auch in normalen und schwierigen Phasen.

Ein gutes Budget beginnt deshalb mit der Frage: Welche Monatsrate kann ich langfristig ruhig schlafen lassen?

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